Familie Winogradowy

              (Leonid Nikolajewitsch Winogradow)                                                (Pjotr Michailowitsch Leynow und

                                                                                                                                     Wera Petrowna Winogradowa)

 

Pjotr Michailowitsch Leynow (Großvater der Winogradowa-Schwestern) 1895-1972

Er nahm am Ersten Weltkrieg teil. Als Student der Violinenklasse des Odessaer Konservatoriums wurde er 1914 einberufen. Im Bürgerkrieg diente er im Stab von Michail Frunse. Am Sowjetisch-Finnischen Krieg nahm er als Freiwilliger teil. Auch im Großen Vaterländischen Krieg war er als Freiwilliger; er war Adjutant des Kommandeurs des 1. Regiments der 3. Gardedivision der Landwehr LANO. Er wurde verwundet. Als Gratifikation erhielt er eine Waffe.

 

Leonid Nikolajewitsch Winogradow (1923-1990)
Er war Offizier der Seestreitkräfte, Militärdolmetscher (der deutschen Sprache) und Funkingenieur. Im Großen Vaterländischen Krieg diente er in Kronstadt.

 

Wera Petrowna Winogradowa (1923-2017)
Sie schloss ihre Schulbildung im Krieg ab. Nach einer überstandenen Ernährungsstörung wurde sie trotz der widrigen Umstände an der 1. Medizinischen Hochschule immatrikuliert und besuchte die Vorlesungen, wobei sie Tag für Tag ihr Leben aufs Spiel setzte. Sie lief zu Fuß von Zuhause auf die Petrograder Seite. Im Gedenken an die Mutti habe ich es persönlich überprüft: für eine Strecke braucht ein gesunder Mensch 2 ½ Stunden. Die Hochschule absolvierte sie mit einem „Goldenen“ Diplom. Sie arbeitete in einem Torfbruch, hob Schützengräben aus, war zum Wachdienst auf Häuserdächern, rettete Kindern das Leben. Als wunderbare Ärztin rettete sie später viele Menschenleben.

Andrej Winogradow, Ururenkel

(Übersetzt von Ehrengard Heinzig)

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